Achtsam wachsen – wirksam handeln

Individuelle und kollektive Entwicklung & Teilearbeit

 Als Teilnehmer dieses Workshops haben Sie die Möglichkeit

  • fundamentale Einsichten in die Struktur und Entwicklungsdynamik von Menschen und Organisationen zu gewinnen
  • Weltbilder, Entwicklungsebenen und Wertesysteme von sich selbst, anderen und Organisationen zu erkennen
  • Verständnis für die Wirkung von Entwicklungsebenen, Weltbildern und Wertesystemen auf Veränderungen zu entwickeln
  • Neue Perspektiven auf sich selbst und andere zu gewinnen.

Entwicklungsebenen mit ihren zugehörigen Weltbildern und Wertesystemen strukturieren und steuern unser Denken, Fühlen und Handeln -oft auf unsichtbare Weise und zugleich sehr wirksam. Gleichzeitig sind in uns oft mehrere innere Instanzen in uns aktiv, die durchaus nicht immer einer Meinung sein müssen.

Um  in komplexen Situationen wirkungsvoll in eine gewünschte Richtung zu agieren, ist es hilfreich diese inneren Wirkungsfaktoren zu erkennen.

Sie erfahren mit den Entwicklungsmodellen SCTi und Spiral Dynamics integal (SDi ) was individuelle Erwachsenenentwicklung und kollektive Entwicklung von Organisationen bedeutet, wie sie wirkt und lernen in der Inneren Friedenskonferenz, wie Teilpersönlichkeitsarbeit Entwicklung voranbringen kann.

Vorgehen   

  1. Vor dem Workshop
  • Testen Sie Ihren persönlichen Entwicklungsschwerpunkt mit dem Sentence Completion Test integral (SCTi).

 Im Vorfeld dieses Seminars haben Sie die Möglichkeit, Ihren persönlichen Entwicklungsschwerpunkt mit dem Sentence Completion Test integral testen zu lassen.

  • Der SCTi, entwickelt an der Harvard-Universität, ist das am meisten erprobte Entwicklungsmodell im Führungskräftebereich.
  • Das SCTi macht qualifizierte Aussagen über die Art und Weise, wie Menschen auf unterschiedlichen Entwicklungsebenen die Welt und andere Menschen wahrnehmen, wie sie handeln, fühlen und denken.
  • Das Resultat des SCTi ist ein Handlungsplan, der Ihre persönliche Entwicklung und/oder die Entwicklung Ihres Teams unterstützt und fördert.

Der Entwicklungsschwerpunkt derjenigen, die die Möglichkeit nutzen und den Test vor Beginn des Workshops durchführen wird mittels Sentence Completion Test integral (SCTi) sehr präzise herausgefunden. Sie haben die Möglichkeit, Ihren Entwicklungsschwerpunkt auswerten zu lassen und erhalten die Auswertung mitsamt einem ausführlichen Bericht mit persönlichen Empfehlungen. Die Auswertungen und Rückmeldungen erfolgen streng vertraulich.

  1. Im Workshop: Entwicklungsmodelle SDi und SCTi kennen und anwenden

Die Spirale menschlicher Entwicklung vom Kind zur reifen, erwachsenen Persönlichkeit führt in diesem Modell über mehrere unterschiedliche Entwicklungsstufen. Der Workshop beinhaltet sowohl Theorieteile zu den beiden Modellen und eine Einordnung in die integrale Landkarte als auch praktische Erfahrungen und Übungen.

Sie lernen die Modelle SDi und SCTi im Workshop auf sehr lebendige Art kennen.

Die Arbeit mit Erwachsenenentwicklungsmodellen eignet sich insbesondere für:

  • Ihre persönliche Weiterentwicklung/Standortbestimmung
  • als Grundlage für Entwicklungs-Einzel-Coachings
  • als Teil von Assessment-Verfahren
  • zur Verbesserung der Unternehmenskultur
  • für die Zusammenstellung von Teams
  • bei der Analyse von Teamkonflikten
  • in Veränderungsprozessen
  • bei Selektion und Rekrutierung
  • in der High Potential-Förderung
  • im Rahmen von Management-/Leadership-Programmen
  • bei der systematischen Organisations-Diagnose
  • bei der Evaluation von Bildungs- und Weiterbildungsmassnahmen

Innere Friedenskonferenz

Entwicklung bedeutet, dass unsere Fähigkeit zunimmt, uns selbst, andere und Situationen aus immer mehr Perspektiven zu betrachten. Es bedeutet, sich in die Lage anderer zu versetzen, Gegensätzlichkeiten nicht nur auszuhalten sondern zunehmend zum Wohle aller zu nutzen. Und  schliesslich zu lernen systemisch über weitere Zeiträume komplexe Zusammenhänge zu erfassen und aus einer Allparteilichkeit heraus zu handeln. Teilpersönlichkeitsarbeit entwickelt genau diese Fähigkeiten. Es gibt viele Möglichkeiten mit inneren Anteilen zu arbeiten. Die Innere Friedenskonferenz verbindet mit spielerischer Eleganz und Tiefgang verschiedenste Methoden der Teilearbeit zu einem integralen Ansatz.

Was sind Teilpersönlichkeiten?

In den letzten Jahren gehen immer mehr PsychologInnen, Coaches und spirituelle LehrerInnen davon aus, dass unsere Psyche sich aus verschiedenen, ziemlich eigenständigen Teilpersönlichkeiten zusammensetzt. Wer kennt sie nicht? Den inneren Antreiber, die Liebende, den inneren Perfektionisten, den inneren Kritiker, den spirituell Suchenden, Manager,  innere Feuerbekämpfer  und denjenigen Anteil, der sich bemüht, vor anderen (auch Zen-Lehrern) gut dazustehen – und wie die Anteile alle heissen – die Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Und jede Teilpersönlichkeit hat… • ihre eigene Sicht der Dinge • eigene Gefühle und Bedürfnisse

  • eine eigene Geschichte
  • eigene Ängste und Sorgen
  • und verfolgt eigene Ziele

Alle unsere Anteile bilden innere Systeme – Schulz von Thun spricht von „inneren Teams“, Richard Schwarz von einem „inneren Familiensystem“. Lernen Sie ihre Persönlichkeitsanteile von innen her kennen!

Nutzen

Teilpersönlichkeitsarbeit ist

  • ein effektiver Weg für Wachstum und Entwicklung
  • um schnellstmöglich Gestaltungs- und Lösungsmöglichkeiten zu erleben
  • Selbststeuerungsfähigkeiten, Intuition und Kreativität werden gestärkt
  • Der Kontakt mit sich selbst und anderen kann bewusster gestaltet werden
  • Kompetenzen und Potentiale können in den jeweiligen Kontexten verfügbar werden

Der Prozess der inneren Friedenskonferenz stärkt SELBSTsteuerungsfähigkeiten und die eigene Intuition und Kreativität.

  • Der Kontakt mit sich selbst und anderen kann bewusster gestaltet werden • Kompetenzen und Potentiale werden in den jeweiligen Kontexten verfügbar • Sie und diejenigen, die Sie beraten im hier und jetzt verankert sind

Der  Workshopteil zur Inneren Friedenskonferenz besteht aus etwas theoretischen Input, vielen praktischen Erfahrungen mit inneren Anteilen und deren Beziehungen zueinander.

Und einem „Selbst“, einer inneren Mitte, einer Instanz, die steuert oder eben nicht.